
Jasaman bei der Übung zum Grundwohlgefühl
Im Stuhlkreis setzen sich die Schüler um eine Flipchart
und diskutieren, welche
Empfindungen sie für das „Grundwohlgefühl“ brauchen.
Das „Grundwohlgefühl“ ist
wörtlich gemeint und als Beschreibung der Bestform
auf der Bühne.
Nach und nach
gehen die Schüler nach vorn und schreiben Begriffe an die Flipchart.
Martha Fischbach diskutiert mit den Schülern, welche Empfindungen sich zu
Gruppen schließen
lassen.
Schließlich stehen die Empfindungseinheiten Ruhe, Wachheit & Vorbereitung,
Energie &
Vorfreude, Durchlässigkeit & Offenheit und Angst an der Flip-Chart.
Ein Freiwilliger soll
sich nun für jede Empfindung einen Mitschüler auswählen. Jasaman
macht den Anfang:
„Greta, du bist meine Angst, Linda, du bist meine Offenheit, ...“
In der Übung werden Empfindungen durch Menschen personifiziert. Sodass Jasaman ihre „Schwächen und Stärken vor Augen hat“, wie Martha Fischbach erläutert. Und mit ihnen soll sie das Beste aus ihrer Stimme heraus holen. Jasaman positioniert ihre Mitschülerinnen um sich herum und beginnt mit der Übung. Auf einer Karteikarte zu ihren Füßen stehen die Vokale U – O – A – E – I untereinander. Jeweils dreimal soll Jasaman die Vokale so laut, voll und lang wie möglich sprechen. Nach der Übung geben die Schüler Jasaman Feedback. Die Schwingungen, die Jasaman mit ihrer Stimme erzeugt, gehen bis „in meine Glieder“ beteuert einer der Mitschüler. Mit Martha Fischbach bespricht Jasaman die Fortschritte und mögliche Verbesserungen. Die Schülerin ist begeistert: „Wenn man seine Angst erst mal vor Augen hat, ist sie gar nicht mehr so schlimm – ganz im Gegenteil: Sie ist etwas ganz Natürliches!“
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